Klein, aber oho!

Als Selfmade-Grafikdesignerin und Illustratorin bin ich immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Mein Leistungsspektrum reicht von der Pflege Ihrer Onlinepräsenz über Grafikdesign und Digitaler Malerei bis zur Acrylillustration.

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Was für ne miese Zeit…

Das kann sich keiner ausmalen, wie schwierig die letzten Monate mit diesem schnöden Umzug für mich gewesen sind. Neben manch einer Chance habe ich sehr viele Rückschläge erlebt und habe am Wochenende sogar ernsthafte Angst um das Überleben von zwei Familienmitgliedern haben müssen. Es scheint aber bei beiden alles gut gegangen zu sein.

Während ich diesen Beitrag schreibe, nehme ich mir gerade eine Auszeit von all meinen Sorgen und Ängsten. Ich schlendere durchs Internet, bleibe vielleicht gleich auf einem Spiel oder einer Serie hängen und das ist okay für heute. Doch eben, als ich diese Seite aufgerufen habe, dachte ich mir, es wäre an der Zeit für einen Blogeintrag. Nun, was soll ich denn nach all der Zeit schreiben?

Der Umzug ist noch nicht Vorbei. Aber, bis auf das übliche Post-Umzugschaos, ist jetzt alles normal. Ich bin wieder voll da. Und dann, manchmal, wenn alles zu viel wird, wieder doch nicht. Glaubt mir, es nervt mich noch mehr als euch. Dabei habe ich tolle Pläne für diesen Blog. Und für Youtube.

Die Malkurse… ja ich will. Doch muss ich mir endlich die Zeit nehmen, wieder selbstbewusster mit den verschiedenen Zeichenmedien zu werden. Und dann das Marketing dafür… uff. Momentan lese ich mich in Pädagogik ein, um euch im Malkurs mit Unangemessenheit nicht zu traumatisieren. 😏

Und Diaspora, jaa! Ich habe letzte Woche, für ein paar Tage, einen strikten Zeitplan eingeführt, in dem ich Zeit zum Schreiben eingeplant habe. Es hat hervorragend geklappt, mir stand nicht einmal eine Blockade im Wege. Ich habe seither bestimmt 4000 Worte mehr- und die ersten Sitzungen habe ich das letzte Kapitel umgeschrieben.

Und ja, der Zeitplan. Das waren die drei Tage, an denen ich so viel geschafft habe, wie seit Monaten nicht mehr. Auch wenn der Moment des morgendlichen Aufstehens um 5:30 eine enorme Überwindung gekostet hat und es schwer war, der Versuchung, Abends später als 21:30 ins Bett zu gehen zu widerstehen: Es waren drei Tage, an denen ich 100% da war und mich gut gefühlt habe. Ich hätte das gerne länger durchgezogen. Aber dann kam Tag 4, an dem wir uns Abends entschlossen haben, den Kleiderschrank meiner Mutter aus Höxter zu holen. Dann war es, nachdem wir ihn auch aufgebaut haben, schon 22:00 und der Zeitplanlose Alltag nahm seinen Lauf.

Es waren Tage, an denen ich morgens während des Kaffees schon gemalt habe, dann ohne ärger mein Kind in die Kita bringen konnte um die Zeit, bis ich arbeiten gehen muss, an Diaspora zu schreiben. Nach der Arbeit holte ich mein Kind ab und wir gingen eine ausgiebige Runde Gassi. Dann folgte Familienzeit. Abends gehörten mir noch 90 Minuten die ich Produktiv verbracht habe um dann eine Stunde zum Sofa schmusen zu haben. Um 21:00 las ich noch 30 Minuten in dem Pädagogikbuch und schlief nicht nur schnell ein, sondern erholsam durch.

Irgendwas lief an diesen Tagen richtig, denn ich fühlte mich ausnahmsweise nicht nur zu 70% munter, sondern zu 100% da. Ich vermute, es war diese Kreativität gleich am Morgen. Und das Gefühl, schon etwas geschafft zu haben. Außerdem habe ich penibel darauf geachtet, genug zu schlafen. Oh, und ich hatte nach dem Aufstehen erst einmal meine Ruhe, das darf man als Faktor nicht vernachlässigen. 😅

Ein Zeichen setzen…

Ein pessimistischer Gedanke.

Als ich vom Maskenmord gehört habe, war ich schockiert. Dass jemand wegen diesen Materialfetzen so weit gehen würde, macht mich sprachlos. Und dann die Argumentation, er wolle ein Zeichen setzen. Er hat einen unschuldigen 20-Jährigen ermordet, um „ein Zeichen zu setzen“. Jemanden, der sein Leben noch vor sich hatte; was ist schon das Alter von 20 Jahren? Mein Aufrichtiges Beileid an die Angehörigen.

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Meine Diaspora-Prototypen

Ich muss schon sagen, ein 93 Minuten-Video, das fand ich selbst krass. Und ja, ich weiß, dass das Video lang ist. Zu lang für Youtube. Ich habe ca. 5 Jahre an dem Spiel gearbeitet und kaum etwas an die Öffentlichkeit gelangen lassen, ich war euch diesen „Leak“ schlicht schuldig. Und gern geschehen. Ja, das ist die Arbeit, die Fans von „Remillusion Games“ damals mit einem Facebook-Like unterstützt haben. Und ich kann dem Ganzen viel gutes abgewinnen für meinen 2021er-Entwurf.

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