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Wieviele bin ich, und wenn ja, warum?

😂 Eigentlich war der Titel garnicht so Deep gemeint, wie er bei mir jetzt Nachhallt. Ich habe ja immer wieder diese Struggle-Momente, in denen ich mir wünschte, ich wäre einfacher. Einfach glückliche Mutti mit Bürojob und ’nem Putzfimmel. Ehrlich, das wäre doch das perfekte Leben, wenn es mich nur glücklich machen würde. Aber ich bin halt die verrückte Nudel, die tausend Interessen hat, nichts vernünftig kann und es einfach nicht sein lassen kann! 😅

Ganz ehrlich: Bis auf einen großen Makel bin ich total zufrieden mit meinem Leben. Ich habe gerade einen Job, der zu meinen Fähigkeiten passt und an dem ich wachsen kann. Mein Mann ist gerade dabei, fett Karriere zu machen (drückt ihm die Daumen), meine Tochter ist ein Traum, ich wohne in einem Haus, dass auf meiner Wunschskala 8 von 10 Punkten verdient hat. Wir kommen Finanziell gerade endlich wieder nach dem Umzug auf einen grünen Zweig, trotz Inflation.

Nein, es ist bei weitem nicht alles perfekt, Perfektion ist Ansichtssache. Aber darum geht es mir auch garnicht. Es gibt Zeiten, in denen man genug Raum hat, um über sich selbst hinauszuwachsen und es gibt Zeiten, in denen einem die Luft zum Atmen fehlt. Und mir fehlt die Luft zum atmen. Der Grund sind toxische Menschen in meinem Umfeld.

Und Luft zum Atmen versuche ich mir zu verschaffen, dadurch verändert sich gerade einiges auf meinen Social Media Accounts. Zum Beispiel kommt bei „Accounts“ das „s“ weg; ich weiß, dass ich Professionell von Privat trennen soll. Ich weiß, dass ich Fotografien von Kunst von Grafikdesign von Nähkram trennen sollte. Aber ich kann professionell schlecht von privat trennen, ohne dass es für alle langweilig wird. Mich macht aus, dass ich tausend Interessen habe. Mich macht aus, dass ich ab und an Fotografiephasen habe. Dass das nicht die richtige Social Media Strategie ist, ist mir egal. Ich hab das auch vorher nicht wirklich darauf geachtet.

Ich bin halt ich. Und mich gibt es auf allen vertretenen Plattformen künftig nur noch ein Mal. Und ich werde mich mehr trauen. Ich bin gespannt, was du davon hältst. Meine Accounts, das sind die Wohnzimmer, in denen du mich besuchen kannst! Die Wohnzimmer, in denen wir beide in Kontakt zu einander treten können.

Ich will dich vorwarnen über etwas, wofür ich mich eigentlich zutiefst schäme. Es gibt Phasen, in denen ich mit mir extrem unzufrieden bin und mich nur verkriechen möchte. Das sind Zeiten, in denen ich auch so schon auf allen Plattformen untergetaucht bin, mich aber dafür auch noch geschämt habe. Bevor ich anfange, jetzt allerlei Schabernack zu treiben, wollte ich das klarstellen.

Mir ist danach = ich poste
Mir ist nach verkriechen und niemanden kennen = ich bin Off

Ist halt so, geht nicht anders. Ich werde das nicht ankündigen, du wirst es schon merken. Aber wenn du mich per PN anschreibst, werde ich dir sicher trotzdem antworten. ❤

(Momentan bin ich auf Instagram am aktivsten)

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